Aktuelles
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Eine Mitteilung vom Bayerischen Waldbesitzerverband e.V. zur Information der Mitglieder
Wärme und Energie aus Waldholz künftig nur zweitklassig? – Weitere Verhandlungen zur Erneuerbare-Energien-Richtlinie müssen Irrweg des Europäischen Parlaments stoppen
Das EU-Parlament hat vergangene Woche über die neue Richtlinie für erneuerbare Energien (RED III) verhandelt. Dabei ging es auch um die Frage, ob Holz und insbesondere Waldholz künftig noch als nachhaltiger Energieträger anerkannt wird. Im Vorfeld hatte bereits der Umweltausschuss mehrheitlich dafür votiert, dem Waldholz die Anerkennung als erneuerbare Energie zu entziehen. Dies ist ein politischer Angriff auf die Wahrheit.
Weiterlesen: Verhandlungen zur Erneuerbaren-Energie-Richtline - Waldholz als erneuerbare Energie
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Die Richtlinien zur Neuen Waldprämie wurden nun bekanntgegeben. Sie finden unten alle Unterlagen zum Download.
Bei Fragen zum Förderprogramm steht Ihnen die FNR ( Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe ) unter folgenden Kontaktdaten zur Verfügung:
Telefon: +49 3843 6930-600 oder E-Mail:
BMEL-Förderprogramm „Klimaangepasstes Waldmanagement“ startet
Antragsverfahren Klimaangepasstes Waldmanagement
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Seit August sind alle Arbeiten am WBV eigenen Bürogebäude abgeschlossen.
Einige Eindrücke vom Aussenbereich:





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Am 04.08.2022 fand die Jahreshauptversammlung unserer WBV im Gasthaus „Zum Straubinger Wirt“ in Atzing bei Beutelsbach statt. Es fanden sich trotz der heißen Temperaturen ca. 90 Teilnehmer ein, die meisten Mitglieder der WBV.
August Hasreiter, der 1. Vorsitzende begrüßte die Anwesenden und bedankte sich für das zahlreiche Erscheinen. Die Versammlung erfuhr von der abgeschlossenen Sanierung am Verwaltungsgebäude in Holzkirchen, begleitet von Fotos des Gebäudes.
Im Anschluss sprachen die Ehrengäste ihre Grußworte an die Anwesenden. Bürgermeister Michael Diewald aus Beutelsbach, Bürgermeister Stefan Lang aus Ortenburg, stellvertretende Landrätin Cornelia Wasner-Sommer, MdL Walter Taubeneder, sowie Georg Huber von der Forstwirtschaftlichen Vereinigung Niederbayern. Stefan Lang lobte die gelungene Eingliederung des Verwaltungsgebäudes in den sanierten Dorfkern von Holzkirchen und die gute Zusammenarbeit von Gemeinde und WBV. Frau Wasner-Sommer hielt alle Waldbesitzer zum Zusammenhalt an, Herr Taubeneder informierte über die forstliche Förderung durch Bundes- und Landesmittel. Georg Huber forderte die Waldbesitzer zu besserer Strukturierung der Interessen gegenüber den Großsägern auf und ermahnte die Waldbesitzer zur regelmäßigen fachlichen Beratung als auch zur Kontrolle ihrer Wälder auf Borkenkäferbefall.
Im Anschluss an die Grußworte referierte der Geschäftsführer Gerhard Benra über die Ereignisse des letzten Jahres.
Ein wichtiges Thema war die Laubholzsubmission. Herr Benra forderte die Waldbesitzer auf, das Laubholz rechtzeitig zur Verfügung zu stellen, denn dort könnten unvergleichlich höhere Preise für die Stämme erzielt werden als beim Verkauf ab Wald. In diesem Zusammenhang dankte er der WBV-Försterin Catrin Rehmund für ihren Einsatz bei der Abwicklung des Laubholzverkaufes. Die WBV werde sich bemühen, diese Möglichkeit der Vermarktung auszubauen.
Die Vermarktungsmenge ging im letzten Jahr deutlich zurück, 42000 Festmeter Fixlängen und Stammholz seien es gewesen, vermeldete Benra. Dazu kamen 4300 Ster Papierholz, 28000 Schüttraummeter Hackschnitzel und 1400 Festmeter Industrieholz. Nach einem sehr hohen Preis im Frühjahr seien die Preise ab jetzt im Fallen begriffen. Zudem könnten nur noch kurzfristige Verträge mit geringer Laufzeit abgeschlossen werden.
Er versicherte den anwesenden Waldbesitzern, dass für etwaig geplante Durchforstungen genügend Unternehmer bereitstünden. Gefragt sei ab Herbst wohl vor allem Papierholz. Er kritisierte den Aufbau großer Vorräte im Kleinprivatwald und propagierte Durchforstungen, die nicht nur finanziell attraktiv seien, sondern auch das Risiko eines Wertverlustes durch Katastrophen minimierten. Die Gefahr durch den Borkenkäfer bestehe nach wie vor.
Im Jahr 2021 seien 217000 Pflanzen von den Vertragsbaumschulen Schleich und Gracklauer an die Mitglieder ausgegeben worden. Vor allem Tannen und Eichen wurden gepflanzt, aber auch die Fichte hatte wieder einen Anteil an den Pflanzungen im Wald. Zum Schutz vor Wildverbiss wurden 31 Kilometer Zaun von den Waldbesitzern verbaut.
Die vereinseigene Hackmaschine arbeitete 1100 Stunden im Jahr 2021, eine neue Maschine ist schon bestellt und wird 2023 geliefert. Auch die anderen wbv-eigenen Maschinen (2 Schneid-Spalt-Maschinen, 4 Holzspalter) sind eifrig in Benützung. Benra dankte den Maschinenhaltern und auch den Zaunlageristen herzlich.
Eine Beitragsanpassung, die erste seit 11 Jahren, wurde von der Versammlung ohne Widerspruch angenommen. Der Beitrag beläuft sich nun je nach Hektar Waldbesitz zwischen 30,-€ und 50,-€ im Jahr. (0-4,99ha = 30,-€, 5-9,99 ha= 40,-€, >10 ha = 50,-€ )
Der Kassenbericht, den Frau Konradine Weinholzer der Versammlung vortrug, wurde einstimmig angenommen und damit die Vorstandschaft entlastet.
Der neue Forstdirektor Stefan Huber stellte sich der Versammlung vor. Er berichtete über Verzögerungen bei der Bearbeitung von Zuschussanträgen, die aus der großen Flut von Anträgen entstehe. Er bat im Namen der zuständigen Förster um Verständnis.
Im Anschluss berichtete er von Forschungsergebnissen der LWF über den Klimawandel und die Herausforderungen, die dieser für den Wald und die Forstwirtschaft mit sich bringen werde. Seine Botschaft an die Waldbesitzer: Bestände zukunftsfähig umbauen, den Borkenkäfer rechtzeitig bekämpfen.
Die Versammlung klang bei einem gemeinsamen Essen in guter Stimmung aus.

Von links nach rechts: 1. Reihe: BBV- Kreisobmann Josef Hopper, WBV Vorsitzender August Hasreiter, Michael Diewald, Bürgermeister Beutelsbach, WBV Geschäftsführer Gerhard Benra, 2. Reihe: FD Stefan Huber, MdL Walter Taubeneder, Bürgermeister Stefan Lang, Stellv. Landrätin Cornelia Wasner-Sommer, Georg Huber, FVN
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Leider ist die Hochpreisphase für Rundholz Vergangenheit. Aufgrund der angespannten wirtschaftlichen und politischen Lage und den damit einhergehenden Verunsicherungen auch auf dem Holzmarkt, muss mit weiter fallenden Rundholzpreisen gerechnet werden.
Da zum Teil von den Sägewerken nur eine monatliche Preisvereinbarung angeboten wird, bitten wir Sie, sich über die aktuellen Preise in der Geschäftsstelle zu informieren.